Die Ausstellung ist das Ergebnis einer Forschungsarbeit, die sich einer Sammlung von über zweihundert Aufnahmen traditioneller Musik aus dem Horn von Afrika widmet, die während der italienischen Besetzung Äthiopiens (1936–1941) entstanden und beim Ausbruch des Zweiten Weltkriegs verloren gingen. Nach neunzig Jahren wurden diese Aufnahmen rekonstruiert und wieder zugänglich gemacht.
Anhand eines multisensorischen Rundgangs regt die Ausstellung zu einer kritischen Auseinandersetzung mit den Praktiken der Sammlung, Erhaltung und Rückgabe von Klangarchiven an und bietet dem Publikum die Möglichkeit, Material von großem historischem und kulturellem Wert anzuhören und in einen Kontext einzuordnen.
Weitere INFOS
Kuratiert vom Kollektiv Andemta in Zusammenarbeit mit Gianpaolo Chiriacò und Valentina Fusari
Eröffnung: Freitag, 04/09/2026 – 18:00 Uhr mit der Kuratorin Valentina Fusari von der Universität Turin und Gianpaolo Chiriacò von der Universität Innsbruck
Ausstellungsdauer: vom 5/09 bis 22/09/2026
Öffnungszeiten: Montag – Samstag 15:30 – 22:30 Uhr
Eintritt frei
Im Rahmen der PEA-Konferenz „praxis“, kuratiert von Nazario Zambaldi und organisiert in Zusammenarbeit mit CRATere freedom und der Euphur Euregional Platform for Human Dignity and Human Rights sowie der Universität Trient, der Freien Universität Bozen und der Universität Innsbruck an der Akademie Meran.